Platzanweisung oder Leidenschaft? PDF Drucken E-Mail
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"Platzanweisung oder Leidenschaft?"

- so lautete die Überschrift über dem Himmelfahrtstreffen der LKGs aus Oberfranken. 150 Besucher aus Helmbrechts, Naila, Marktredwitz und Hof trafen sich nach vielen Jahrzehnten erstmals wieder zu einem gemeinsamen Tag in der LKG Kulmbach. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen, fröhlichen und auch vom Wetter her schönen Tag.

Zwischen 10 und 11 Uhr trafen die Besucher ein. Eine Wandertruppe aus Helmbrechts und Hof hatte sich bei Ködnitz getroffen und war von dort zu Fuß zum Schwedensteg gelaufen. Sie konnten schon vor Beginn des Gottesdienstes einen "himmlischen" Blick über Kulmbach und das Maintal genießen.

 

Der gesamte Tag wurde von den Delegierten und Hauptamtlichen in Oberfranken initiiert und gemeinsam gestaltet. Die Kulmbacher stellten Haus und Hof zur Verfügung und sorgten für Grillgut. Die Musikgruppe stellte die LKG Naila, der Moderater (Joachim Hopp) war aus Marktredwitz. Zu der Predigt, die als Gesprächsrunde mit zusammenfassendem Impuls gestaltet wurde, trugen Benjamin Hopp (Helmbrechts), Siegmar Täuber (Kulmbach), Joachim Hopp (Martkredwitz) und Walter Undt (Hof) bei. Walter Undt schloss die Gesprächsrunde mit der Frage ab, ob der Arm am Körper des Menschen seinen Dienst als Platzanweisung oder aus Leidenschaft versieht. Dabei wurde schnell klar, dass der Arm immer in Aktion sein muss, aber so gut wie nie etwas Abschließendes zu tun hat, weil das in der Regel die Hand macht. Aber so unentbehrlich, wie ein Arm am Körper ist, ist jeder Jünger Jesu in der Gemeinde. Wenn alle ihren Platz ausfüllen, dann wird es für jeden nicht nur Platzanweisung sein, sondern auch zur echten Leidenschaft werden. Was auch für die Zusammenarbeit der LKGs in Oberfranken für die Zukunft ein gutes Bild sein könnte. Gefehlt hat an diesem Tag die LKG Bayreuth. Diese ganz besondere sozial-diakonische Aufbauarbeit war durch ein Interview, das eingespielt wurde, vertreten und wurde auch mit der gesammelten Kollekte unterstützt.

Mit dem Abendmahl, geleitet von Roland Sauerbrey (Marktredwitz) und Helfern aus allen LKGs, endete der Gottesdienst. Parallel zum Gottesdienst bot Christine Stern (Puschendorf) mit vier Mitarbeitern ein eigenes Programm für die Kinder an. Sogar eine eigene Kulisse hatten sie dabei. Nach dem Gottesdienst gab es ein großes Salatbuffet, zu dem alle etwas beigesteuert hatten. Das nötige Geschirr hatte jeder selbst mitgebracht. Dafür waren zwei Wannen mit Spülwasser bereitgestellt, in dem jeder sein Geschirr reinigen konnte. Bei einem Rätselspiel, entworfen von Doris Täuber (Kulmbach), bei dem Fragen zu allen Bezirken beantwortet werden mussten, kam Bewegung auf. Das war die große Möglichkeit, einander etwas näher kennen zu lernen. Aber auch ohne dieses Spiel, bei dem es lokale Spezialitäten aus allen Bezirken zu gewinnen gab, sah man überall muntere Gespräche, spielende und lachende Kinder. Mit Kaffee und Kuchen klang der Tag aus, von dem sich viele eine jährliche Wiederholung wünschen. Das wird auch ein Thema beim nächsten "ZWO"-Treffen (Zukunftswerkstatt Oberfranken) sein, wenn sich die Delegierten und Hauptamtlichen im Juli wieder treffen.

Weitere Bilder des Treffens gibt es hier zu sehen!

 

 

 

 

 

 
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Das Wort

Das Wort für Montag, 18. Dezember 2017

Sadrach, Mesach und Abednego sprachen zum König Nebukadnezar:

Unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König!

Daniel 3,17

Wir können zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

Hebräer 13,6

Landeskirchliche Gemeinschaft, Bezirk Kulmbach