Verwöhnt - bestraft fürs Leben PDF Drucken E-Mail
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Zum Auftakt der 111-Jahrfeiern referierte Angelika Sachs (Sozialpädagogin an zwei Kulmbacher Schulen) zum Thema "Verwöhnt - bestraft fürs Leben". An simplen Beispielen machte sie deutlich, wie

leicht man Kinder verwöhnen kann. Wer z.B. aus Zeitgründen immer seinen Kindern die Schuhe bindet, braucht sich nicht wundern, wenn Kinder später immer alles haben wollen, aber selber nichts dafür tun. Ein Beispiel für Teenager war, dass nicht der Fahrdienst der Eltern immer her halten müsse, wenn es auch öffentliche Verkehrsmittel gäbe.

 

Teilweise sei es heute so weit, dass die komplette Erziehungsarbeit von der Krippe, Kindergarten und Schule erwartet wird. Dabei, so Sachs, sei das einfach Familienleben der natürlichere Weg, in dem Kinder lebenstüchtig werden können. Wo immer Kindern von Eltern abgucken können, wie es gemacht wird und es selber üben oder mitmachen dürfen, lernen Kinder erwachsen zu werden. Auch der Umgang mit Geschwistern sei eine ganz natürliche Übungssituation für  soziale Kompetenzen.  Kitas und Kindergärten leisten eine hervorragende Arbeit, aber das sei nur für die sinnvoll, die es zuhause nicht leisten können. Eltern geht sehr viel Bindung zu ihren Kindern verloren, wenn sie diese Erziehungsarbeit nicht leisten wollen. Sachs machte Mut, Zeit für Kinder zu nehmen. Sie gab auch wertvolle Tipps, wie man negative Kritik durch positive Motivierungen ersetzen könnte.
Am Ende konnte jeder wertvolle Anregungen mitnehmen.

 

 

 
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Das Wort

Das Wort für Samstag, 25. März 2017

So spricht der Herr: Wie wenn sich noch Saft in einer Traube findet, und man dann sagt: »Verdirb sie nicht; es ist ein Segen in ihr!«, so will auch ich handeln um meiner Knechte willen, dass ich nicht das Ganze verderbe.

Jesaja 65,8

Paulus schreibt über Israel:

So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest vorhanden aufgrund der Gnadenwahl.

Römer 11,5

Landeskirchliche Gemeinschaft, Bezirk Kulmbach